Wie kann Ihr Parkplatz das Image Ihrer Marke verbessern?

 

Die oberste Priorität eines Unternehmens ist das Markenimage. Es dient als Qualitätsmerkmal, welches Kunden ein Gefühl von Vertrauen und Verlässlichkeit vermitteln soll. Ein gutes und anerkennendes Image trägt wesentlich dazu bei, neue Kunden anzuziehen. Ein schlechtes Image kann das Gegenteil bewirken.

Um ein nachhaltig positives Markenimage zu erreichen, sind Unternehmen bemüht, einen jeden Kontaktpunkt entlang der Customer Journey so kundenfreundlich wie möglich zu gestalten. So soll die Erfahrung mit dem Unternehmen von Anfang bis Ende positiv geschaltet und ein guter Ruf erreicht werden.

In diesem Blog gehen wir der Frage nach, wie auch Ihr Parkplatz Auswirkungen auf die Wahrnehmung Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke haben kann und wie er dazu beitragen kann, diese zu verbessern.

 

Der Parkplatz als wertvolles Mittel in der Customer Journey

Ihr Parkplatz ist meistens der erste und letzte Kontaktpunkt und damit Eindruck der Kunden mit Ihrem Unternehmen. Egal, in welcher Branche Sie tätig sind. Ist es der Patient im Krankenhaus, der Gast im Restaurant, der Besucher im Freizeitpark oder der Kunde im Einkaufszentrum. Die meisten reisen mit dem Auto an und nutzen Ihre Parkmöglichkeiten. So ist er ein entscheidendes Element in Ihrer Customer Journey.

Die Erfahrung Ihrer Kunden mit Ihrer Marke beginnt zwar erst auf Ihrem Parkplatz, doch schon die vorherige Anfahrt kann Auswirkungen darauf haben. Baustellen, schlechter Verkehr und Verzögerungen können das Stresslevel beim Kunden bereits erheblich in die Höhe getrieben haben, bevor er bei Ihnen ankommt.

Ein stressiges Parkerlebnis hervorgerufen von Rückstaus und Schwierigkeiten, eine freie Parklücke zu finden, können das Stresslevel nur noch verschlimmern. Der Kunde assoziiert dieses als schlechten Erfahrungswert mit Ihrem Unternehmen. Ihre Parkfläche sollte so verwaltet werden, dass jeder Ihrer Kunden so schnell und unkompliziert wie möglich eine freie Parklücke findet.

Stehen genug freie Stellplätze zur Verfügung, kann auch das sogenannte „Kreisen“ vermieden werden. Dies ist der Fall, wenn Autofahrer auf der Suche nach einer freien Lücke immer weiter herumfahren müssen, was zu Staus und mehr Frustration bei Kunden führen kann. Nicht nur bei denen, die auf der Suche sind, sondern auch bei denen, die ausfahren wollen. Was also können Sie tun, um Ihren Parkplatz als Mittel zu nutzen, das Ihre Customer Journey weiter optimiert und damit das Image Ihrer Marke verbessert?

 

Schritt 1: Identifizieren Sie die Probleme

Der erste Schritt besteht darin, die Probleme an Ihrem Standort zu ermitteln. Stellen Sie fest, dass Ihr Parkplatz voll ist, auch wenn sich in Ihrem Geschäft nicht viele Kunden befinden? Dann parken die Leute vielleicht bei Ihnen, gehen aber von dort woanders hin. Das Resultat: ihren eigenen Kunden stehen weniger Parkplätze zur Verfügung. Oder haben Sie Probleme mit Leuten, die ihre Parkgebühren nicht oder falsch bezahlen? Eine lückenlose Nachverfolgung ist jedoch nicht möglich oder zu aufwendig? Das wiederum führt zu sinkenden Parkeinnahmen.

Wenn Sie die Probleme an Ihrem Standort kennen, können Sie die zahlreichen Möglichkeiten zur Beseitigung dieser erkunden. Eine Lösung könnte darin bestehen, eine maximale Aufenthaltsdauer auf Ihrem Gelände einzuführen, Ihre Zahlungssysteme zu ändern und denjenigen, die gegen die Regeln auf Ihrem Parkplatz verstoßen, ein erhöhtes Nutzungsentgelt auszustellen.  

Die Einführung eines Parksystems, das die Probleme auf Ihrer Parkfläche löst, mag aufwendig klingen, insbesondere, wenn Sie befürchten, dadurch Kunden zu vergraulen. Aber bedenken Sie, dass die Personen, die unbefugt bei Ihnen parken, in vielen Fällen nicht Ihre Kunden sind. Aufgrund dieser Falschparker sind Ihre Kunden diejenigen, die den Parkplatz nicht nutzen können, was wiederum ihre Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen beeinträchtigt.

Schritt 2: stressfreien und unkomplizierten Parkvorgang ermöglichen

Wie bereits erwähnt ist eine einfache Ein- und Ausfahrt auf den Parkplatz von großer Bedeutung. Diese Berührungspunkte stellen in vielen Fällen den Beginn und das Ende Ihrer Customer Journey dar. Eine digitale Parkraumüberwachung per KFZ-Kennzeichenerkennung kann nicht nur Ihnen helfen, die identifizierten Probleme zu  überwinden und den Verwaltungsaufwand mit Ihrer Parkfläche zu minimieren. Es ermöglicht auch Ihren Kunden stressfreies und unkompliziertes Parken.

Durch eine digitale Parkraumüberwachung können alte und überholte Lösungen wie beispielsweise die Parkscheibe oder das Schranken-Ticket-System abgelöst werden. Der Kunde muss nicht mehr an einer Schranke halten und ein Ticket ziehen oder an das Einlegen einer Parkscheibe denken. Er kann barrierefrei ein- und ausfahren.

Auch die Abwicklung der Bezahlung bei gebührenpflichtigen Parkplätzen kann und sollte kundenfreundlich gestaltet werden. Gerade in Zeiten von Corona ist eine komplett kontaktlose Bezahlung per App zu empfehlen und auch von vielen Kunden gewünscht. Für die ältere Generation oder nicht technikaffine Besucher sollten dennoch Parkautomaten vor Ort zur Verfügung stehen, um die Bezahlung so einfach und bequem wie möglich zu gestalten.

Schritt 3: Parkverstoße abmahnen und Ihre Marke schützen

Wird der Parkplatz Ihres Unternehmens unberechtigterweise genutzt, muss ein „Bußgeld“ verhängt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Ihr Parkplatz auch wie vorgesehen genutzt wird. Ein digitales Parksystem per Kennzeichenerkennung ermöglicht eine 24/7-Kontrolle sowie die automatische Identifizierung von Parkverstoßen. Falschparker und Nicht-Zahler werden als Folge über ein erhöhtes Nutzungsentgelt abgemahnt.

Das hilft, die Verstöße auf Ihrem Parkplatz sowie die Anzahl an Falschparkern erheblich zu senken. So stehen Ihren Kunden wieder mehr Parkplätze zur Verfügung und der Verkehr auf Ihrem Parkplatz läuft flüssiger. Ebenso hilft eine Abmahnung von Parkverstößen dabei, die Zahlungsmoral und damit Ihre Parkeinnahmen zu steigern.

Doch das Verhängen eines erhöhten Nutzungsentgeltes kann für temporären Unmut bei Ihren Kunden sorgen und damit Ihrem Image schaden. Daher ist es wichtig, dass der Anbieter Ihres digitalen Parksystems das „Knöllchen“ in seinem Namen verschickt. So bleibt Ihre Marke geschützt.

Schritt 4: informieren Sie Ihre Mitarbeiter und Kunden

Wann immer Sie eine neue Art von Parksystem auf Ihrem Gelände einführen, sollten Sie sicherstellen, dass alle involvierten Parteien (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten,…) ausreichend darüber informiert sind. Sei es über die Änderung von Parkgebühren, die Erweiterung des Parkplatzes, die Installation von E-Ladestationen oder die Einführung von Kennzeichenerkennung.

Schilder auf Ihrem Parkplatz, sowohl an der Einfahrt als auch über die Fläche verteilt, informieren all Ihre Parkplatznutzer. Aushänge in Ihrem Geschäft weisen speziell Ihre Kunden auf die bei Ihnen geltenden Parkplatzregeln hin.

Ihre Mitarbeiter können Sie ebenso über Aushänge in Personalräumen auf die aktuell gültigen Parkbedingungen oder Einführungen von neuen Systemen hinweisen. Dies hilft nicht nur dabei, dass Ihre Mitarbeiter im Bilde sind und Ihren Parkplatz regelkonform nutzen, sondern auch dabei, dass sie Ihre Kunden besser unterstützen können.

Schritt 5: Fairness ist der Schlüssel

Sobald ein neues Parksystem in Betrieb geht, ist es wichtig, dass Sie die Nutzer Ihres Parkplatzes fair behandeln. Fehler passieren und neue Lösungen brauchen Zeit, um zur Norm zu werden. Sprich hier sollten Sie Ihren Parkplatznutzern eine Eingewöhnungsphase einräumen, in der Sie Ihnen Zeit geben, sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Gerade hier ist es für das Markenimage wichtig, Kulanz zu zeigen. Ihre Kunden rechnen es Ihnen sicherlich hoch an, wenn Sie Ihnen Zeit einräumen, sich an das neue System zu gewöhnen.

Auch wenn das System bereits eine Weile in Betrieb ist und Ihre Kunden sich bereits damit auskennen, kann es in manchen Fällen notwendig sein, sich einen Parkverstoß genauer zu betrachten und diesen zu stornieren. Unter manchen Umständen kann es einen triftigen Grund geben, der eine Nicht-Einhaltung der geltenden Parkplatzregeln rechtfertigt. Auch hier sollten Sie fair handeln und Kulanz bzw. Verständis zeigen, wenn nötig.

Beispielsweise, wenn ein Patient für einen Parkplatz bezahlt hat, sein Termin sich aber verzögert hat oder überzogen wurde. Hierfür kann der Patient nichts. Die Verzögerung und der dadurch entstandene Unmut sollten nicht noch von der Erhebung eines erhöhten Nutzungsentgeltes überschattet werden. Das verschlechtert die Erfahrung mit Ihrem Unternehmen und dadurch Ihr Image nur noch mehr. Eine wiederum positive Wirkung auf Ihr Image kann es haben, wenn Sie den Parkverstoß als Geste des guten Willens stornieren.

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